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Hhm-Lauf 2016 - Hubäckerschule: Maß aller Dinge

Halloween und Schulferien halten nicht vom Laufen ab

Sport verbindet und ist auch ein Botschafter des Friedens, der Freundschaft und der Freude, somit dient dieses Treffen nicht nur der eigenen Kondition sondern auch der Völkerverständigung“, sagte der Stellvertreter des Obernbürgermeisters, Fritz Rösch, bei der Begrüßung, bevor er für die weit über 2000 Teilnehmer den Startschuss für den 19 Hockenheimringlauf gab. Wieder einmal war die Hubäckerschule bei der 19. Auflage des beliebten Laufevent bei der Schulwertung mit 92 Teilnehmern das Maß aller Dinge.

Stolz nahm der Schulleiter Frank Orthen und Lehrerin Stephanie Haas den Pokal für die teilnehmerstärkste Schule entgegen. „Das ist allein der Verdienst von Karen Keller, der Fördervereinsvorsitzenden unserer Schule, die es immer wieder schafft so viele Kinder zum Laufen zu bewegen und sogar intern einen Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Klasse gestiftet hat, den im letzten Jahr die 2a gewonnen hat“ freute sich der Rektor über so viel ehrenamtliches Engagement.

Der zweite Platz ging erneut an die Pestalozzi Grundschule, die 47 Starter aufbot und sich mit der Hartmann-Baumann-Schule ein spannendes Duell lieferte, die 45 Schüler auf die Strecke schickte. „Wir sind sehr zufrieden über den zweiten Platz“, meinte auch die mitlaufende Janet Kube von der Pestalozzi-Grundschule, die mit dem gesunden Frühstück für die gesunde Ernährung der Schule sorgt. „Wir hatten prozentual leider die meisten Krankheitsausfälle, so dass wir den zweiten Platz bei den Voranmeldungen nicht halten konnten“, zeigte sich der Rektor der Hartmann-Baumann-Schule, Marcus Roth, über den dritten Rang aber keineswegs enttäuscht, „dass wir trotz  Ferien und Halloween so viele Schüler zum Mitzulaufen motivieren konnten“.

Weit über 400 Schüler, der insgesamt 2163 Startern, fegten bei der 19. Auflage bei kühlen Temperaturen vor knapp 3000 Zuschauern über den Asphalt des Motodroms. Bei den Bambinis (350 Meter) zeigten vor allem Anna-Lena Israel (Hubäckerschule), Mattis Rivas (Hartmann-Baumann-Schule), Clara Bartz (DJK), Daniel Lunkewitz (Pestalozzi Schule), Benjamin Mutterer und Maximilian Müller (beide Hartmann-Baumann-Schule) ihr Können.

Nicht zu stoppen beim Schülerlauf über 1100 Meter waren auch Finn Wollschläger, Christian Klee, Luis Bartl und Juli Wollschläger aus dem Talentschuppen der DJK, sowie Florian Wachter (Hubäckerschule), Kian Rombach und Lars Jakobi ( beide Pestalozzi Schule). Erstaunlich auch, dass wiederum sehr viele Schüler die fünf Kilometer lange Strecke auf sich nahmen. So auch der erst elfjährige Jannis Zahn von der ASG Tria, der bei seinem zehnten Start in 21:59 Minuten zum dritten Male die fünf Kilometer in neuer persönlicher Bestzeit lief. Auch Julie Marlene Neff (Jahrgang 2002) von der DJK, Luis Humbert (Jahrgang 2002) vom FV08, Nils Werner (Hartmann-Baumann-Schule) und Leonie Weibel (DJK) machten mit guten Zeiten auf sich aufmerksam.

Der mit Abstand schnellste Hockenheimer war in 18:04 Minuten wie im vergangenen Jahr wieder Tim Auer von der DJK. „Ich hätte so gerne die 18 Minuten geknackt, aber das war heute leider nicht möglich, weil ich zu lange Führungsarbeit geleistet habe“, sagte der 16-jährige Hockenheimer im Ziel. Schnellste Hockenheimerin über die zehn Kilometer war Nathalie Giloy in 43:25 Minuten.

Bei den Männern war Jonas Ditté 41:09 Minuten der Schnellste aus der Rennstadt. Bemerkenswert auch die Leistung von Caroline Votta die erst vor sechs Monaten mit dem Lauftraining begann und bei ihrem ersten Zehnkilometerlauf 1:08:50 Minuten benötigte. Noch schneller war Astrid Wollschläger (DJK), die bei ihrem Zehnkilometerdebüt nach 55:22 Minuten die Zielflagge erreichte. Von den Stadtwerken belegte dagegen Katharina Klatt in 1:09:55 Minuten den dritten Rang in der weiblichen Jugend U20. „Es sind alle gut ins Ziel gekommen“, freute sich der sportliche Leiter der ASG, Pedro Leischwitz.

Über 110 ehrenamtliche ASG-Helfer sorgten in sieben Teams für einen reibungslosen Ablauf. Von der Parkplatzeinweisung, über die Anmeldung, Gepäckaufbewahrung und der Streckenabsicherung bis hin zur Bewirtung hatten die routinierten ASGler alles im Griff. „Die Stadt Hockenheim ist stolz auf die ASG Triathlon, die solch eine Veranstaltung organisiert. Da stellen wir die Räumlichkeiten im Motodrom gerne zur Verfügung“, freute sich der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Fritz Rösch, der sich unter den Läufern in der Boxengasse sichtlich wohl fühlte.