Anlegen Forum Beitrag.jpg

Historische und kulinarische Genüsse / Vereinsausflug in die Pfalz

Hoch droben thront die ehemalige Sommerresidenz des bayrischen Königs Ludwig I (1786-1868) von der sich ein eindrucksvoller Blick über die Pfalz bis in die Kurpfalz erstreckt. „Das war uns doch eine Reise wert, denn das Schöne liegt so nah“ so der ASG Vorsitzende Oskar Stefan zum Vereinsausflug der ASG Triathlon Hockenheim, der wie in jedem Jahr gut besucht und ein schöner Ausflug der gesamten ASG Familie war.

Sogar zwei Busse waren nötig um die Reise in die schöne Pfalz in Richtung Villa Ludwigshöhe anzutreten. Die erste Rast erfolgte am Kelterplatz mit barocker Holzkelter in Edenkoben. Dort wurden die ASG´ler von der Kultur- und Weinbotschafterin der Pfalz, Elke König, empfangen, die neben einem weißen und roten Secco, sowie Traubensaft für die Kinder auch mit Brezeln und so mancher Anekdote die Ausflügler überraschte. Nach der Stärkung ging es schnurstracks hinauf zur Villa Ludwigshöhe, wo Elke König die ASG Gruppe gekonnt durch die Räumlichkeiten führte.

Nicht auf den Mund gefallen präsentierte sie die Geschichte von den ersten Plänen Ludwigs I., der Italien so liebte, dass er sich in der Pfalz ein Domizil nach italienischem Vorbild erbauen ließ. Der Grundstein wurde 1846 gelegt, doch erst nach seiner Abdankung, war es ihm möglich mit seiner Gemahlin Therese im Jahr 1852 in die Pfalz zu reisen.

Die Wittelsbacher, das über ganz Europa verzweigte Adelsgeschlecht war Bindeglied zwischen Bayern und der Pfalz und erhielt 1214 die Pfalzgrafschaft am Rhein als Reichslehen und hatte die Herrschaft über die Pfalz weitestgehend bis zum Ende der Monarchie 1918.

Viel geschichtsträchtiges gab Elke König ihren ASG´lern mit auf den Weg, der nach dem Genuss der herrlichen Aussicht von der Villa in die weite Landschaft, durch den Pfälzer Wald zum Sieges- und Friedensdenkmal auf dem Werderberg.

Einige ASG´ler nutzten zuvor noch die Möglichkeit mit der Rietburgbahn zur Ruine der Rietburg auf eine Höhe von 535 m am Blättersberg aufzusteigen.

Alle trafen sich dann in der dem Friedensdenkmal nahe gelegenen Einkehrmöglichkeit und stärkten die Sinne und den Gaumen mit guten Pfälzer Spezialitäten. Nach der zünftigen Einkehr ging es am späten Nachmittag auf die Heimreise in die Kurpfalz.

 

Und wer noch ein paar Bilder von Christian Zeidler: : http://img.gg/XwNhII0