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Michael Keller feiert gelungenes Debüt auf Langdistanz

 Beim Sparkasse KnappenMan im sächsischen Lohsa im Landkreis Bautzen nahe Hoyerswerda feierte der für die ASG Tria Hockenheim startende Michael Keller in 11:46:21 Stunden mit dem 7. Rang bei den Senioren 3 ein überaus gelungenes Debüt auf der Langdistanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen). Damit reihte sich der 52-Jährige nahtlos in die Reihe der mittlerweile 23 Triathleten der Ausdauersportgemeinschaft ein, die bereits einen Ironman absolviert haben. „Als ich mit meinen Mitstreitern am Ufer des Dreiweibernsees stand und die Bojen in der unbeschreiblichen Weite des Sees suchte und schließlich fand, hatte ich schon Respekt, ich hatte aber gut trainiert und schließlich spielt der Kopf ja auch mit.

Obwohl ich noch beim Summertime-Triathlon starke Schmerzen in der rechten Achillessehne hatte, waren diese gut ausgeheilt“, so Michael Keller kurz vor dem Start. Gerade einmal 49 Triathleten, darunter fünf Frauen stürzten sich in den Dreiweibernsee um auf den mit zahlreichen Bojen markierten zweimal zu umschwimmenden Dreieckskurs, die 3,86 Kilometer lange Schwimmstrecke zurückzulegen.

Nach 1:15:08 Stunden hatte der Hockenheimer bereits wieder festen Boden unter den Füßen. „Auf dem flachen 30 Kilometer langen Rundkurs, der sechsmal gefahren werden musste, kam der Wind von allen Seiten“, so der Polizeibeamte nach 5:28:08 Stunden harter Arbeit auf dem Rad. Nun hieß es noch einmal alle Kräfte bündeln für den abschließenden Marathonlauf über 42,195 Kilometer. Die vier Laufrunden um den wunderschönen Dreiweibernsee verliefen in 4:54:15 Stunden ebenfalls nahezu problemlos, so dass die Uhr nach 11:46:21 Stunden für den Debütanten stehen blieb.

„Es war eine ganz besondere Herausforderung hintereinander 3,8 Kilometer zu schwimmen, 180 Kilometer Rad zu fahren und dann noch zur Krönung einen Marathonlauf über 42,195 Kilometer zu absolvieren“, so ein erschöpfter aber glücklicher Ironman-Debütant Michael Keller im Ziel.                                                                 cry