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Ba.Wü.-Duathlon-Meisterschaften Kurzdistanz in Rheinfelden

ASG-Doppelsieg im strömenden Regen

 

Mit einem Doppelsieg kehrten die für die ASG Tria Hockenheim startenden Reilinger Henning Rudolph und Pedro Leischwitz von den baden-württembergischen Duathlon-Meisterschaften über die Kurzdistanz in Rheinfelden zurück. Während Henning Rudolph in 2:29:56 Stunden über 5,5 Kilometer Laufen, 43 Kilometer Radfahren und nochmal 11 Kilometer Laufen in der Altersklasse M55 unangefochten baden-württembergischer Meister wurde, sicherte sich Pedro Leischwitz in seinem letzten Jahr in der gleichen Altersklasse in 2:38:52 Stunden die Landesvizemeisterschaft.

Nach der verletzungsbedingten Absage der deutschen Duathlon-Meisterschaft im hessischen Alsdorf eine Woche zuvor war der 55-jährige Rudolph auch bei den baden-württembergischen Duathlon-Meisterschaften an der Schweizer Grenze nicht zu einhundert Prozent fit in den Wettkampf gegangen. „Nach zwei Kilometer auf der Laufstrecke war für mich klar, dass ich in der ersten Wechselzone aus dem Wettkampf aussteige. Irgendwie musste ich mich aber durchbeißen, die ersten fünf Kilometer „überleben“, um auf dem Rad die volle Leistung zu erbringen“, so Rudolphs Gedanken während des Rennens.

Bereits nach 20:40 Minuten hatte der 55-Jährige als Führender mit 15 Sekunden Vorsprung auf den späteren Drittplatzierten, Rudolf Hoffart (TRT Remchingen), das erste Laufziel erreicht. Als Vierter in 23:08 Minuten lief Leischwitz in die Wechselzone. Die anschließende 43 Kilometer lange Radstrecke, die aus zwei Runden mit jeweils zwei heftigen 14%-tigen Anstiegen bestand, hatte es mit insgesamt 540 Höhenmetern gepaart mit dem strömenden Regen und den gefährlichen Abfahrten, mehr als in sich. Auch hier ließ Rudolph mit der schnellsten Radzeit nichts anbrennen und baute seinen Vorsprung kontinuierlich auf über sechs Minuten aus und hatte dadurch die Landesmeisterschaft bereits vorentschieden.

„In der Wechselzone wieder angekommen war nun die entscheidende Frage: Wie „überlebe“ ich jetzt den abschließenden Lauf? Aber nachdem von hinten keine Gefahr mehr zu erwarten war konnte ich die ersten drei Kilometer erstmal für eine gemäßigtes Einlaufen zum Aufwärmen der völlig durchnässten und kalten Füße nutzen“, so Rudolph weiter. Auch Leischwitz fuhr mit der zweitschnellsten Radzeit, nur 1:10 Minuten langsamer als sein Teamkamerad, auf den zweiten Rang nach vorne und hatte somit genügend Vorsprung gegenüber den schnelleren Läufern. Beim abschließenden zweiten Lauf über 11 Kilometer ließ sich Rudolph in 44:00 Minuten mit der schnellsten Laufzeit die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und lief unangefochten aber völlig durchnässt dem Landesmeistertitel entgegen.

Der 58-jährige Leischwitz verteidigte mit einem Vorsprung von 7:01 Minuten, als Zweitältester der Landesmeisterschaften, die Vizemeisterschaft vor dem Drittplatzierten, Rudolf Hoffart (TRT Remchingen). „Es hat schon Überwindung gekostet bei diesen widrigen Bedingungen in den Wettkampf zu gehen“ so Leischwitz im Ziel im Rheinfeldener Europa-Stadion. „Auch ein Duathlon kann sehr viel mit Wasser zu tun haben, aber der Zieleinlauf und das Teamergebnis haben für alles entschädigt“, so das Fazit des baden-württembergischen Duathlon-Meister Henning Rudolph.

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