JahrAbsch1.jpg

Ubstadt-Weiher J-Tria Sept-2015

Zum Saisonabschluss Platz 2 in Ubstadt-Weiher

oder

Das Wasser ist (noch) nicht  mein Element

Nachdem die Temperaturen in den letzten Tagen doch stark gesunken waren, hoffte man zumindest auf ein trockenes, wenn auch kühles Wetter für den abschließenden Wettkampf an diesem ersten Septemberwochenende. Und die 224 Triathletinnen und Triathleten, die um 10:30 Uhr in das 21,5 Grad warme Wasser des Hardtsees gingen, hatten Glück. Nach nächtlichen Schauern begann der Tag mit Sonnenschein und kühlen 13 Grad Lufttemperatur.

Beate Leischwitz war leider die einzige Starterin der ASG an diesem Tag und musste so leider auf eine vereinsinterne Konkurrenz verzichten. Lediglich der sportliche Leiter und Ehemann war mit dabei und hatte mit ihr bei einer Begehung der Wechselzone den besten Wechselplatz festgelegt. Man hatte schließlich festgestellt, dass alle die auf der rechten Seite ihren Wechselplatz hatten, ca. 30 Meter bei ihrem Wechsel zum Laufen mehr zurücklegen mussten. Dies kann unter Umständen  bei einem engen Wettkampf entscheidend sein. Schließlich gilt der Wechsel nicht zu Unrecht als 4. Disziplin.

 Der Schwimmstart, der als Wasserstart erfolgte, verlief aus Sicht von Beate reibungslos. Schnell hatte man sich orientiert und schwamm im Pulk auf die erste Boje zu. Doch dann kam plötzlich wieder diese Panikattacke, die man gerade im Wettkampf nicht mehr haben wollte. Im Training war in letzter Zeit alles o.k. und man fühlte sich beim Schwimmen im See sogar recht wohl. An dieses gute Gefühl galt es jetzt zu denken und diese Panik wegzuatmen. Nach ein paar tiefen Atemzügen und Schwimmen in der Rückenlage war wieder alles im grünen Bereich und Beate konnte das Schwimmen ohne weitere Probleme beenden. Nach ca. 16 Minuten hatte sie die 600 m lange Schwimmstrecke geschafft und eilte in die Wechselzone.

Mit leichten Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen, gelang ihr ein solider Wechsel. Das Radfahren, das mit 16 km eigentlich viel zu kurz war machte ihr keine Probleme. Selbst die kühlen 13 Grad Celsius wurden als nicht unangenehm empfunden. Nach dem Radfahren erfolgte ein schneller Wechsel zum abschließenden 4 km-Lauf. Hier konnte Beate mit einem 5-Minuten-Tempo ihre gute Platzierung halten. Kurz vor dem Ziel gelang es ihr sogar eine Altersklassen-Konkurrentin einzuholen und zu überlaufen. Um gerade mal 9 Sekunden lag Sie im Ziel vor der Drittplatzierten in der AK 50. Mit einer Zeit von 1 Stunde 08 Minuten und 12 Sekunden hatte Sie die Saison 2015 und den Wettkampf auf Platz 2 in ihrer Altersklasse beendet.