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Challenge Roth dt.Meistersch. Juli

Henning Rudolph wird Zehnter bei den deutschen Meisterschaften bei „Challenge“ im fränkischen Roth 


Durchaus zufrieden kehrten die ASG-Triathleten Henning Rudolph, Torsten Rinklef und Ralph Wolfbeisz von der „Challenge“ im fränkischen Roth zurück. Allen voran Henning Rudolph der bei seinem Debüt auf der Langdistanz bei den deutschen Meisterschaften auf Anhieb Zehnter in der AK M50 wurde. Nach 3,8 Kilometer Schwimmen im Main-Donau-Kanal beendeten fast zeitgleich Torsten Rinklef (1:10:19 Stunden) und Ralph Wolfbeisz (1:10:47 Stunden) die Auftaktdisziplin.

Etwas zurück, aber durchaus noch in aussichtsreicher Position lag Henning Rudolph, der nach 1:22:40 Stunden wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Auf dem insgesamt 180 Kilometer langen zweimal zufahrenden Rundkurs durch das fränkische Seenland mit seinen zahlreichen Stimmungsnestern sorgte bei den nahezu 4000 Teilnehmern für „Gänsehaut pur“.

Vor allem am Solarer Berg und am Gredinger Berg wurden die Triathleten aus aller Welt auf den Berg von über 30.000 begeisterten Triathlonfans hinaufgepeitscht. Noch mit guten Radzeiten konnten sowohl Torsten Rinklef (5:27:11 Stunden) als auch Henning Rudolph (5:40:17 Stunden) aufwarten, während sich Ralph Wolfbeisz, mit Oberschenkelkrämpfen geplagt, in die zweite Wechselzone schleppte. Mittlerweile zeigt die Quecksilbersäule weit über 30 Grad an. Für Ralph Wolfbeisz und Torsten Rinklef wurde der abschließende Marathon zur Tortur.

Trotz einigen Höhen und Tiefen auf der Laufstrecke und die zur Taktik gehörenden zahlreichen Gehpausen lief Henning Rudolph noch einen guten Marathon von 3:51:06 Stunden. Auch der Reilinger Modellathlet wurde bei seinem Debüt auf der Langdistanz nicht von Oberschenkelkrämpfen verschont. Die Strapazen und die Schmerzen waren nach dem Zieleinlauf auf dem Rother Festplatz nach 11:00:18 Stunden mit dem 10. Rang in der AK M50 bei den deutschen Meisterschaften aber sehr schnell verflogen. „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, dass ich mit meinen begeisterten Supporten Diana und Sven genießen und erleben durfte. Einfach nur Gänsehaut pur“, schilderte ein überglücklicher Henning Rudolph seine Eindrücke.

Die „schnapsige“ Gesamtzeit von 11:33:11 Stunden ließ auch Torsten Rinklef bei seinem 2. Roth-Start seinen Ärger über den verkorksten Marathon (4:47:37 Stunden) und die vergebliche Jagd nach einer neuen Bestzeit ein wenig vergessen. „Es ist halt wie es ist. Es ging einfach nicht schneller“, zog der 48-Jährige nach seinem 109. Platz in der AK M45 ein ernüchterndes Fazit.

Mit einem völlig leeren Akku schleppte sich Ralph Wolfbeisz nach 11:42:56 Stunden über die Ziellinie und war heilfroh überhaupt gefinisht zu haben. „ Oberste Priorität war zum fünften Male unter zwölf Stunden zu bleiben und das habe ich Gott sei Dank auch geschafft“, war auch Ralph Wolfbeisz nicht unzufrieden.                          

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