Commercytour 2015

450 Kilometer bis zu den legendären Madeleines 

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„Sport verbindet und wir Hockenheimer, ganz besonders unser Oberbürgermeister Dieter Gummer, unser Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, der Gemeinderat und die Verwaltung sind stolz, solche Frauen und Männer in unserer Mitte zu wissen, die die Fahne der Stadt Hockenheim hochhalten“, brachte der erste Oberbürgermeisterstellvertreter Fritz Rösch seine Freude bei der Verabschiedung der ASG-Radfahrer in die französische Partnerstadt zum Ausdruck. Zur 29. „Tour de Commercy“ starteten 22 guttrainierte Radler, darunter auch der 2. Vorsitzende der Ausdauersportgemeinschaft, Rainer Hüber, als ältestes Mitglied. Während der 65-jährige Rainer Hüber die auf drei Etappen und 450 Kilometer ausgedehnte Tour bereits zum achten Mal in Angriff nahm, betraten Conny Lang, Klaus Auer, Francesco Caccamo und Helmut Zimmermann absolutes Neuland. „Wir wissen noch nicht, was auf uns zukommt“, hatte nicht nur Conny Lang ein etwas mulmiges Gefühl bei ihrer Premiere. „Sport als Botschafter des Friedens, der Freundschaft und der Freude, nicht nur der eigenen Kondition sondern auch der Völkerverständigung. Dazu dient diese Radtour. Bitte bringen Sie dem Bürgermeister von Commercy, Jéróme Lefévre, die besten und schönsten Wünsche aus Hockenheim mit“, betonte Fritz Rösch, bevor der erste Oberbürgermeisterstellvertreter die 22-köpfige Delegation verabschiedete und eine unfallfreie Fahrt sowie allerlei Kurzweil wünschte.

ASG-Radsportfachwart Achim Sprotte hatte auch in diesem Jahr wieder eine besonders abwechslungsreiche und anspruchsvolle Route auf verkehrsarmen Wegen nach Commercy zusammengestellt. „So nebenbei kommen noch über 2500 Höhenmeter dazu, die aber sehr moderat verteilt sind, so dass sich nicht nur unsere Neulinge immer wieder gut erholen können“, betonte der erfahrene Tourguide Thomas Claus. Die ersten 150 Kilometer führten die ASGler von Hockenheim durch die Pfalz und durch das Elsass nach La Petite Pierre. Auf idyllischen und verkehrsarmen Straßen ging es durch die Nordvogesen über Abreschviller bis nach Epinal an der Mosel. 

Für die vor allem bei der Hitze nötigen isotonischen Getränke und die Verpflegung sorgte wie in jedem Jahr Horst Krayer vom „bike und fun Radshop“ aus Schwetzingen, der die Gruppe mit dem Auto begleitete und auch für jeden Notfall gerüstet war. Die Schlussetappe führte die Radcracks dann über weitere 150 Kilometer von Epinal durch Lothringen über Toul bis in die Partnerstadt. „Auf den letzten 20 Kilometer kamen uns dann schon die französischen Freunde entgegen. Das abschließende Stück wurde dann gemeinsam bis zum Schlosshof von Commercy zurückgelegt, wo wir vom Bürgermeister mit leckeren Madeleines in Empfang genommen wurden“, erzählte Thomas Claus.

Zum Empfang mit dem Bürgermeister Jèròme Lefèvre im Rathaus von Commercy kamen dann auch die mit dem Bus eintreffenden Hockenheimer mit ihrem Ehrenbürger sowie ihrem Ehrenpräsidenten vom Freundeskreis, Adolf Stier, dazu. „Am Sonntag fand die traditionelle Radtourenfahrt über 30 bis insgesamt 150 Kilometer in Commercy statt, wo auch beide Freundeskreise teilnahmen“, berichtete der Präsident des Hockenheimer Freundeskreises Matthias Stier. Doch bevor es soweit war, wurde erst einmal das Gemeinschaftsgefühl, das lange freundschaftliche und herzliche Verhältnis mit den französischen Freunden am Vorabend gepflegt.

Während am Sonntag nach der RTF der größte Teil mit dem Bus zurückfuhr, nahmen am darauffolgenden Montag Regine Dunker, Christoph Mülleneisen, Rainer Kief, Heinz Schwegler, Thomas Claus und Neuling Helmut Zimmermann die 300 Kilometer in einem Rutsch nach Hockenheim in Angriff.

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