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ASG-Cracks trotzten Wetterkapriolen

Wetterkapriolen auf Mallorca getrotzt 

Mit Regine Dunker, Goran Cicak, Christian Ryll, Rainer Kief und Gerhard Kneis sowie Beate und Pedro Leischwitz trotzten gleich insgesamt sieben ASG-Radcracks den ungewöhnlich kühlen Temperaturen auf der beliebtesten deutschen Ferieninsel Mallorca. „So kalt war es noch nie“, stellte auch der sportliche Leiter der ASG, Pedro Leischwitz, nach dem zweiwöchigen Trainingslager ernüchtert fest. In der Tat war es mit maximal 10 Grad am Morgen ungewöhnlich kühl. Auch am Nachmittag wurde es mit bis zu 15 Grad bei kühlem Wind nur unwesentlich wärmer. Trotzdem machte das ASG-Quintett in der ersten Woche das Beste daraus.

Auch in der zweiten Woche, als Rainer Kief und Gerhard Kneis hinzukamen und Regine Dunker abreiste, war das Wetter sehr wechselhaft und man musste immer wieder den zeitweisen zahlreichen dunklen Regenwolken ausweichen, was aber nicht immer gelang. Ausgerechnet bei der härtesten und längsten Tour mit über 180 Kilometern und nahezu 3000 Höhenmetern erwischte es die Gruppe am Calobra Pass in fast 800 Meter Höhe am heftigsten. Auf der 14 Kilometer langen Passstraße von Sa Calobra regnete es in Strömen, obwohl die Wetterlage vorher nicht so schlecht ausgesehen hatte. Die darauffolgende Abfahrt im strömenden Regen war ein Ritt auf einer Rasierklinge. Nur mit viel Geschick schafften es die ASG-Pedaleure auf den gefährlichen nassen Straßen der Ferieninsel das Teamhotel in El Arenal völlig durchnässt und ausgekühlt aber sturzfrei zu erreichen.

  Regenüberschuhe, Beinlinge und Armlinge sowie eine wärmendende Windjacke bei den kühlen Abfahrten waren während des gesamten Trainingslagers die ständigen Begleiter der Gruppe. Umso erstaunlicher war es, dass trotz der Wetterkapriolen ordentlich Kilometer sowie auch Höhenmeter gesammelt wurden. Unheimlich tapfer schlugen sich dabei Regine Dunker und Beate Leischwitz mit knapp beziehungsweise über 1000 Kilometern sowie über 10.000 Höhenmetern. Goran Cicak fuhr in seinem zweiten Triathlonjahr mit nahezu 1400 Kilometern so viel wie das gesamte letzte Jahr. Nicht ganz verwunderlich war, dass Christian Ryll mit nahezu 1800 Kilometern und über 20.000 Höhenmetern das höchste Trainingspensum abspulte.

Mit Ausnahme des Puig Majors und des Cap Formentors wurden sämtliche Berge Mallorcas mehr als nur einmal von dem 53-Jährigen und seinen Vereinskameraden bezwungen. Für die Triathleten kamen noch einige Anschlussläufe zwischen zehn und 16 Kilometer hinzu. Auf das Schwimmen wurde dabei weitestgehend verzichtet. Pedro Leischwitz, der Mallorca mittlerweile wie seine Westentasche kennt, war es immer wieder gelungen, je nach Wetterlage eine abwechslungsreiche wie auch anspruchsvolle Strecke auf den wenig befahrenen Nebenstraßen zusammenzustellen. Auch die Kameradschaft wurde gepflegt und die Teambildung beim ausgiebigen Frühstück und Abendessen im Teamhotel kam ebenfalls nicht zu kurz. Getreu nach dem Motto: „Malle ist nur einmal im Jahr“ war auch ein Besuch im legendären Bierkönig am Ballermann 6 von El Arenal zum Abschluss obligatorisch.

Nur für Goran Cicak war die letzte Nacht früher zu Ende. Der 27-Jährige hatte noch nicht genug und lief am darauffolgenden Tag den Halbmarathon von Palma de Mallorca nach den anstrengenden Trainingstagen in 1:30:04 Stunden in neuer persönlicher Bestzeit. Auch wenn zu guter Letzt der Fluglotsenstreik in Frankreich den ASG-Cracks beim Heimflug noch einen Strich durch die Rechnung machte, waren alle froh das anstrengende Trainingslager schadlos und heil überstanden zu haben.                                                                            

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