081207-Nikolauslauf-06.jpg

Marathon du Vignoble d’Alsace 2017

Ils sont fous ces coureurs

Bereits 2016 hatte sich anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Ausdauersportgemeinschaft eine 21-köpfige Laufgruppe beim Marathon du Vignoble in Molsheim durch bemerkenswerte Endzeiten und intensive Inanspruchnahme der Verpflegungsstellen hervorgetan. Das weckte in vielen den Ehrgeiz diese Leistungen 2017 noch zu übertreffen. Also krempelten bereits früh im neuen Jahr Hotelfee Nathalie und Busfee Conny die Organisationsärmel hoch, um das Vorhaben in die richtigen Bahnen zu lenken.

So kam es, dass am 24.6. zweiunddreißig gutgelaunte Intensivsportler am Bahnhof in Hoggene einen Reisebus enterten um in Richtung Molsheim aufzubrechen und bereits am Nachmittag kreuzten die jungen Sprotten ihre Schuhsohlen mit dem französischen Läufernachwuchs im Kinderlauf.

Im Hotel Zénitude in Mutzig verbrachten wir eine schlafarme Nacht. Die schwüle Hitze ließ sich auch mit weit geöffnetem Fenster nicht mindern und lautstarke jugendliche Mopedfahrer sorgten für eine wenig erbauliche Kakophonie im Hintergrund. Dazu kam, dass sich mein Stubenkamerad Timo als somniloquente Plaudertasche entpuppte. Immer wenn ich am Einschlafen war, tönte es vom Feldbett nebenan schallend: „Michael!“ oder „Michael hör auf!“ gelegentlich auch „Du schnarchst!“ Was er da nur geträumt hat, der arme.

Für das Frühstück am nächsten Morgen hatten zumindest die Marathonis unter uns nicht allzu viel Muße, denn um 7:15 Uhr wartete Busfahrer Paul mit heulenden Motoren vor unserer Herberge, um uns pünktlich an den Start am Supermarkt CORA in Dorlisheim zu karren. Dass wir in der Eile beinahe die Hälfte der Läufer vergaßen, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Im Startkanal stehen bereits etwa 900 weitere, zum größten Teil aufwändig maskierte Marathonläufer . In meinem unauffälligen Sportdress fühle ich mich ein wenig wie im Pyjama beim Opernball. Wir sehen unter anderem waschechte Cowboys, Zwerge, Schmetterlinge, Kapitän Jack Sparrow, Nonnen, einen Poseidon, Indianer, einen Einhornreiter, knallbunte Exoten, einen Schnuller tragenden Mann in Windeln, der sich so später vielleicht manch zeitraubenden verschämten Weg in die Weinreben ersparen möchte, einen Krokodile Dundee mit einem echten aufblasbaren Krokodil unter dem Arm,  einer trägt die Sperrholzsilhouette einer fliehenden Antilope vor und die eines jagenden Löwen hinter sich, eine Gruppe von Supermännern in roten Capes und Stringtangas, die auf der gesamten Strecke, vor allem bei der Damenwelt, für Furore sorgen werden und schließlich ist da noch Joe, der Urmensch. Mit Fellüberwurf, einer Plastikkeule sowie einer wahren Stentorstimme ausgestattet trompetet er mit der Stärke eines Großlautsprechers ein mitreißendes „Uaaaaaaaaaaaaaa“ in die Menge und alle brüllen vergnügt mit.

Um 8:00 Uhr erfolgt der Start und der bunte Tross setzt sich in Bewegung. Mittendrin Johannes, Aua-Klaus, Nathalie, Conny, Bernd, Roberta, Claudia B., Ute und Francesco. Da es mir schon schwer fällt die traditionelle Marathonverpflegung zu verdauen, nehme ich mir vor, die zwölf „relais gastro-viniques“ mit Elsässer Spezialitäten zu verschmähen und mich auf den sportlichen Teil des Tages zu konzentrieren. Alle anderen ASG-Marathoner wollen es genau umgekehrt angehen. Wie sich noch herausstellen wird, ist der Molsheimer Marathon auch läuferisch recht anspruchsvoll. Zu Beginn laufe ich eine ganze Zeit neben dem Papst, denn die vielen Schlümpfe vor mir geben mir keine Gelegenheit zu überholen.

Nach drei Kilometern taucht der erste Probierstand mit Kougelhupf und Sylvaner auf, was mir die Möglichkeit verschafft Plätze gut zu machen. Am kurz danach aufgebauten Verpflegungsposten genehmige ich mir einen großen Becher mit Wasser, denn es ist trotz der frühen Stunde und bei bedecktem Himmel recht schwül. Entlang der Bruche laufen wir nun in Richtung Molsheim. Riesling und Sauerkraut laden mich nicht zum Verweilen ein. Gelegentlich auf unbefestigten Wegen sind die Höhenunterschiede noch recht bescheiden. Das farbenprächtige Läuferfeld hat sich ein wenig auseinandergezogen und ich finde mich in einer Vierergruppe wieder , die ein moderates Tempo angeht. Meine Mitstreiter scheinen wie ich darauf aus zu sein , einen schönen Lauf in schöner Gegend zu laufen ohne sich die Kante, in welcher Hinsicht auch immer, geben zu wollen. Wir werden mit Musik und Wein empfangen, den wir aber links liegen lassen und lieber zum Wasser bzw. zum Schwamm greifen. Im Gegensatz zum Vortag verbirgt sich zum Glück heute die Sonne ein wenig. Bei Kilometer 10 hätten wir nur noch wenige Meter bis zur Zielankunft für den Marathon  zu gehen, aber das ist natürlich keine Option für uns. Auf flachen Radwegen streben wir auf Dachstein (Rosé und Flammkuchen) zu. Im darauf folgenden Ergersheim beginnen meine Mitläufer zu schwächeln und unsere Gruppe bricht auseinander. 

Mittlerweile hat sich aber Jacques Cousteau, ich könnte wetten er ist es, an uns herangelaufen und ich hänge mich in seinen Windschatten. Wir verlassen zum wiederholten Male die befestigten Wege und diesmal werden die Steigungen in den Reben recht giftig. Als Entschädigung ist ein farbenprächtiger Lindwurm vor und hinter uns auszumachen. Wir überholen zwei Sänften, in denen Mitarbeiter einer Caritativen Einrichtung behinderte Jugendliche unter ohrenbetäubendem Krakeelen (Träger) und freudigem Gequietsche (Getragene) durch die Weinberge wuchten. Jacques stampft unbeirrt weiter und ich versuche in seinem Sog zu bleiben. Wir kämpfen uns durch das aufreibende Höhenprofil von Dahlenheim (Grillwurst und Pinot Blanc)  bis nach Scharrachbergheim (Pinot Gris und Stollen), wo wir genau zum Start des Halbmarathons eintreffen. Das hat den Nachteil, dass wir uns durch das gesamte Läuferfeld des Halbmarathons durchkämpfen müssen, aber den Vorteil, dass wir fast alle der etwa 1600 Teilnehmer in Augenschein nehmen können. Es herrscht ein heilloses Durcheinander. Rufen, Lachen , Schreien, Toben Tanzen, Laufen, Gehen, Singen, Essen Trinken, Hände, Füße, Perücken, Farben, Kostüme, Hüte, Mützen. Alles ist kunterbunt und bewegt sich ohne erkennbare Ordnung.

Um das Chaos perfekt zu machen fahren einige Motorräder mit Kameramännern auf dem Rücksitz durch die Menge. Dantes Beschreibungen des Infernos machen sich dagegen aus wie ein Bericht über einen Häkelabend im Mädchenpensionat. Mitten in diesem Hexenkessel treffe ich nach und nach auf die Halblinge der ASG, die Krausens, Claudia T., Christina, Thomas, Julia, Timo, Nikolas, Tatiana und Michael B. Achim ist zu diesem Zeitpunkt bereits viel weiter vorne und nicht mehr einholbar.

Es ist unmöglich das bisherige Tempo zu halten, wir müssen im Zickzack laufen, ins weiche Parkett abdrehen, gelegentlich auch stehen bleiben. Ich wünsche mir einen recht selektiven relais gastro-vinique herbei. So kämpfen wir uns durch Odratzheim bis Kirchheim vor. Vor mir läuft eine Gruppe junger Männer in der Badetracht des frühen 20. Jahrhunderts. Als wir ein Haus mit Schwimmbecken im Garten passieren, erhebt sich ein Geschrei: „Voyez la piscine, voyez la piscine!“ und wie auf ein Kommando entladen die Jungs riesige Wasserpistolen auf die Umstehenden unter lautem Gegröle: „Merci pour la piscine, merci pour la piscine!“

Langsam entflechtet sich das Läuferpeloton und die Schritte können wieder energischer werden. Bei Marlenheim (Hering und Riesling) quetschen wir uns durch die engste Gasse, die ich je im Leben gesehen habe. Auf der Pferdekoppel davor hat eines der Pferde es sich zum Spiel gemacht die vorbeieilenden Läufer ein Stück zu begleiten, dann umzudrehen um sich dem nächsten Pulk anzuschließen und wie mir scheint hat auch das Ross seine helle Freude am Marathon du Vignoble. Aber schon ruft der nächste Berg auf dem Weg nach Wangen (Riesling). Während ich bislang an den Wasserstationen gelegentlich etwas Wasser getrunken habe, schütte ich nun fast eimerweise kühles Nass in den trockenen Schlund, ohne jedoch das permanente Durstgefühl beseitigen zu können. Immerhin zwei Drittel sind geschafft. Frère Jacques habe ich völlig aus den Augen verloren. Hinter Wangen und meiner ersten Bekanntschaft mit einem widerlich süßen Elektrolygetränk erwartet uns ein wahrer Paukenschlag. Ab Kilometer 29, also genau da, wo der Marathon anfängt weh zu tun wird die Streckenführung richtig fies. Üble Steigungen auf unbefestigten Wegen , Schotter und  aufdringliche Sonneneinstrahlung wollen uns mürbe machen. Mitten auf einem besonders steilen Abschnitt verteilt ein kunterbunt gekleideter seinen Mageninhalt unter die Weinstöcke. Da hatte sich an dem letzten Hang wohl eine Bratwurst aus Dahlenheim mit dem Flammkuchen aus Ergersheim verkeilt. Ich nutze die Gelegenheit für eine kurze Gehpause. Als mich Wonder Woman überholt, setze ich mich wieder in Trab.

In Traenheim erfrische ich mich mit einem der gereichten Schwämme, mehreren Bechern Wasser und freue mich über den asphaltierten Untergrund. Die Gruppe Les Echos Du Guirbaden blasen uns den Marsch und kurz nach Ortsende geht es bei Kilometer 32 schon wieder heftig in die Rabatte. Zum Ausgleich wird in den Reben Gewürztraminer und Münsterkäse gereicht.

In Bergbieten, bei Kilometer 35, heizt ein DJ an einem „relais dansant“ dem Publikum und auch den Läufern ein, wobei mir persönlich der Sinn jetzt eher nach einer Abkühlung stünde. Ein heftiger Anstieg zu Kilometer 36 in Dangolsheim (Pinot Gris und Krustenpasteten) macht nicht nur mir zu schaffen. Aber der anspruchsvollste Streckenabschnitt liegt jetzt hinter mir, die Tour führt ohne spektakuläre Höhenunterschiede auf festen Wegen, jetzt teilweise sogar im Schatten, directement in Richtung Arrivée Marathon.

Der schnelle Bodenbelag, das gelichtete Läuferfeld und das Wissen, dass nur noch fünf Kilometer zu bewältigen sind, lassen mich förmlich durch Soultz-les-Bains fliegen.  Muscat und Lebkuchen lasse ich unangetastet. Weiter geht es entlang der Bruche, wir passieren schließlich Avolsheim und streben der letzten ravitaillement gastro-vinique zu, die Crémant und Feingebäck offeriert.

Auf dem letzten Kilometer durch Molsheim gibt das Publikum nochmals alles. „bravo,bravo !“, „allez vite!“. Aber auch „courage !“ tönt es an jeder Ecke. Wer kann da noch müde und erschöpft sein ? Auf den letzten Metern erwartet mich ein roter Teppich und ehe ich mich im Ziel sortiert habe, hängt mir schon eine Medaille um den Hals. Eine Flasche Weißwein und ein geschmackvolles T-Shirt sind mein Lohn für die Plagerei,  ab Kilometer 30 kann man so langsam laufen wie man will, es wird einfach anstrengend. Für verkleidete Läufer gibt es sogar noch ein Präsent obendrauf. Ich schleiche zu unserem Bus, wechsle die Kleidung und mache anschließend ein kleines Nickerchen vor der Turnhalle, die nach Joseph Hossenlopp benannt ist, bekanntlich der Elsässer Cousin vom Räuber Hotzenplotz.

Nach meinem kurzen Schönheitsschlaf begebe ich mich in die letzte Kurve vor dem Ziel, um der Ankunft der mehr kulinarisch orientierten ASGler entgegenzufiebern. Dort treffe ich auf unsere Zehnerläufer, die Rauschens, Moni und Petra. Auch sie haben, vor allem im lukullischen Bereich, außerordentliche Leistungen erbracht. Viele bekannte Gesichter von der Startaufstellung sind zu entdecken, der Sperrholzsilhouettenträger schleppt sich nach über sechs Stunden ins Ziel, war ihm doch der Löwe hinter seinem Rücken nach wenigen Kilometern schon abgebrochen und er musste das sperrige Ding unterm Arm tragen.  Ich sehe einen Kannibalen, der einen Indianer verfolgt, viele Bayern, die von den angeschickerten Streckenposten mit lautem Jodeln begrüßt werden, kunterbunte Fantasiekostüme, der Schnullermann in immer noch sauberen Windeln, Poseidon defiliert mit blinkendem Dreizack, Kapitän Sparrow, der mittlerweile so läuft, als habe man ihm unterwegs noch schnell ein Holzbein angedrechselt, Urmensch Joe stürmt mit lautem Gebrüll über die Ziellinie, „uaaaaaa“, unablässig seine Keule schwingend. Eine Männergruppe neben mir wartet mit steigender Verzweiflung auf  ihre als Schmetterlinge verkleideten Frauen, die nach Auskunft eines Touristenehepaares, die bei einer Radtour zufällig auf den Lauf gestoßen waren, zuletzt mit den leicht geschürzten Supermännern gesehen wurden. Der Leiter der Schmetterlingslaufgruppe fürchtet in der Heimat Erklärungsnot, warum seine Gruppe fast sieben Stunden für einen Marathon braucht. Die Supermänner tauchen auf und als sie über den roten Teppich laufen lüpfen sie kokett ihre roten Capes. Ein wahres Blitzlichtgewitter und lautes Gekreische ist die Antwort der Zuschauer. Schließlich treffen auch die ASGler in unterschiedlich großen Gruppen ein. In einer Nebenstraße wird gerade der Besenwagen für das nächste Jahr eingemottet. Nur einer fehlt noch. Wie einst Bruno Moravetz nach Jochen Behle rief, rufen wir jetzt alle : “Wo ist Francesco ?“  Ein banges Warten setzt ein. Er schafft die Strecke  jedoch locker unter sieben Stunden mit fast einer halben Stunde Vorsprung vor den Letzten, einer Gruppe Belgier.

Im Hotel de la Monnaie, einer ehemaligen Münzprägeanstalt der Straßburger Bischöfe erhalten die Marathonläufer einen bemerkenswert opulenten „Assiette marathonien“ nebst Getränk und leckerem Nachtisch. Einen Haken hat die Sache allerdings, die Ausgabe der Köstlichkeiten befindet sich im Obergeschoss des bischöflichen Etablissements und eine hohe Steintreppe ist auf dem Weg dahin zu überwältigen. Noch schwieriger gestaltet sich der nachfolgende Abstieg mit dem reichhaltig beladenen Tablett in den Händen.

Damit die Halblinge und Zehner nicht auf der Heimfahrt verhungern, wird vor unserm Rücksturz nach Hoggene nochmals das unglaublich üppige ASG-Picknick-Buffet aufgebaut bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Müde und satt und vor allem hochzufrieden lassen wir uns danach  von Paul in die Heimat kutschieren. Im nächsten Jahr sind bestimmt die meisten wieder dabei. Oder wie es Urmensch Joe ausdrücken würde: „Uaaaaaa!“

Intensivsportler    MK

Marion Gollnick wird Duathlon-Europameisterin

Bei der ETU Powerman Duathlon-Europameisterschaft im saarländischen Sankt Wendel war die Reilingerin Marion Gollnick von der ASG Tria Hockenheim erneut eine Klasse für sich und sicherte sich nach 3:55:43 Stunden über die Mitteldistanz den EM-Titel in der Altersklasse W45. Dass die Kaderathletin der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft nichts dem Zufall überließ zeigte die Tatsache, dass Gollnick zeitig genug angereist war und vor allem die Radstrecke mit ihren teilweise gefährlichen Abfahrten wie ihre Westentasche kannte.

Weiterlesen: Marion Gollnick wird Duathlon-Europameisterin

Michael Karle wird Fünfter beim Mainzer Gutenberg-Marathon

Im Dauerregen von Mainz errang Michael Karle von der ASG Tria Hockenheim beim 18. Gutenberg-Marathon über 42,195 Kilometer in 3:26:10 Stunden den 5. Platz in der Altersklasse M55 der insgesamt über 10.000 Teilnehmern. Mit einem kühl geplanten Rennverlauf konnte der noch 55-Jährige Hockenheimer in der zweiten Hälfte zwei Minuten zulegen und den fünften Platz genau einen Meter vor der Ziellinie erlaufen.

Der so um eine Sekunde geschlagene Unglücksrabe, Lokalmatador Sigmund Bieniek, hatte bei der Halbmarathonmarke noch einen Vorsprung von satten sechs Minuten. Um Haaresbreite wäre Karle sogar noch der Sprung auf das Podest gelungen, dass er um 75 Sekunden nur denkbar knapp verpasste. „Auf dem durch den Regen spiegelglatten Kopfsteinpflaster in der Altstadt durfte man sich nicht zu sehr von den begeisterten Zuschauern und trommelnden Sambagruppen ablenken lassen um keinen Sturz zu riskieren“, so ein zufriedener und durchnässter Michael Karle im Ziel.

Der Pfälzer Bergland Ultra Trail 2017

Ultra-Trailrunning ist ein neuer Trend im Laufsport der seit einiger Zeit die ASG Tria Hockenheim erreicht hat. Hierbei geht es nicht unbedingt um schnelles Tempo und Platzierungen, viel mehr um das Laufen im Gelände auf nicht befestigten Wegen, das Erklimmen von Höhenmetern und es kommen reichlich Kilometern zusammen.

Vom 30.03. – 02.04.2017 fand zum 4. Mal der Pfälzer Bergland Trail im Gebiet um Kusel statt. Sehr gut geplant, organisiert und mit hervorragender Streckenmarkierung ausgestattet wurde dieser Lauf von der Laufschule Bergs und seinem Team auch als Staffel für Einsteiger angeboten.

Die ASGlerinnen Ute Arnold und Claudia Biewald finishten diesen Lauf an allen 3 Tagen über eine Gesamtstrecke von 133 Kilometern und 4500 Höhenmetern. An den ersten beiden Tagen begleitete das Neumitglied Johannes Arnold die beiden. Mit kämpferischer Leistung am zweiten Tag bewältigte er die Strecke trotz großer Blasen an beiden Füssen.

Weiterlesen: Der Pfälzer Bergland Ultra Trail 2017 

10. Königstuhllauf der ASG Tria Hockenheim

.

 

Wetterglück beim Jubiläum

 

Der 10. Königstuhllauf der Ausdauersportgemeinschaft vom Motodrom zum Königstuhl war auch am letzten Sonntag ein voller Erfolg. Die Strecke über 25 Kilometer und 570 Höhenmeter vom Motodrom zum Königstuhl wurde mit 41 Startern bei optimalen Wetterbedingungen gelaufen. Pünktlich um 9:00 begrüßten der ASG Vorsitzende Oskar Stephan und Organisator Klaus Auer neben einer Reihe von erfahrenen ASG-Mitgliedern auch zahlreiche Gastläufer. Die meisten waren bereits mehrmals dabei.

Weiterlesen: 10. Königstuhllauf der ASG Tria Hockenheim

Marion @ Barcelona Marathon 03/2016

Europäischer Frühjahrsklassiker

Mein Wintertraining sollte mit dem Barcelona – Marathon am 12. März zu Ende gehen. Barcelona ist einer der bekanntesten Frühjahrsklassiker in Europa. Ich hatte mich für den Marathon entschieden, weil es um die Jahreszeit schon angenehme Temperaturen sind, die Strecke flach ist und viele Sehenswürdigkeiten in den Streckenverlauf eingebunden sind.

Mit dem Flieger ging es Freitag Nachmittag in Richtung Barcelona. Da ich mich schon gut auskannte (siehe Marathon Tarragona), erreichte ich in kurzer Zeit mit der U - Bahn mein Hotel. Für den nächsten Tag hatte ich mir alle Unterlagen für die Messe ausgedruckt und konnte so den Samstag in Ruhe angehen. Die Messe öffnete ihre Pforten um 11 Uhr. Als ich auf dem Placa Espanya ankam, war ich sehr beeindruckt. Was für eine wunderbare und eindrucksvolle Kulisse.

 

Weiterlesen: Marion @ Barcelona Marathon 03/2016