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Achim Sprotte beim K47 Swissalpine Marathon. 47,2 km, 1750 hm

 "Der höchstgelegene Bergmarathon Europas führt durch vier alpine Täler (Dischma, Val Funtauna, Val Sartiv, Sertig) sowie über die hochalpinen Scaletta- und Sertigpässe. Der wohl anspruchsvollste Marathon der Alpen."

So beschreibt der Veranstalter den Bergmarathon, der dieses Jahr in einem neuen Format und 5km länger, angepriesen wird. Da ich eh auf der Suche nach einer neuen Bergmarathon Herausforderung war, hatte ich mich schnell entschlossen für die 47,2km angemeldet.

Am Freitag ging es dann, pünktlich zum Ferienstart, mit gefühlt 5 Mio. Baden-Württembergern und 30 Mio. Niederländern, Richtung Schweiz, genauer nach Davos. Im Hotel einchecken, Startunterlagen abholen, Startbereich inspizieren und Kohlehydrate schaufeln gehören zur Standard-Wettkampfvorbereitung. Noch den Wetterbericht checken. Hmmm, ab 16 Uhr soll es schwere Gewitter geben. Na toll.

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Zugspitz-Ultratrail

Darf es etwas mehr sein, oder wenn ein Ultra zum „Monster“ wird

Es gibt viele Möglichkeiten die Zugspitze zu erkunden. Manche sitzen in einem Biergarten und genießen den Ausblick auf den höchsten Berg Deutschlands, andere machen eine Wandertour, aber nur wenige laufen um das Zugspitzmassiv herum. Beim Zugspitzlauf wurden fünf verschiedene Laufstrecken angeboten: Der Basetrail, Basetrail XL, Supertrail, Supertrail XL und der Utratrail, die in unterschiedlichen Orten gestartet wurden aber alle in Grainau endeten. Alle Streckenabschnitte beinhalteten teilweise hochalpine Passagen, sodass neben Erfahrung in hochalpinem Gelände, auch sehr gute Kondition, Koordination und Konzentration gefragt waren. Die Strecken waren sehr anspruchsvoll und steil. Die Läufer wurden dabei aber immer wieder mit traumhaften Ausblicken im Wettersteingebirge belohnt.

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Marathon du Vignoble d’Alsace 2017

Ils sont fous ces coureurs

Bereits 2016 hatte sich anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Ausdauersportgemeinschaft eine 21-köpfige Laufgruppe beim Marathon du Vignoble in Molsheim durch bemerkenswerte Endzeiten und intensive Inanspruchnahme der Verpflegungsstellen hervorgetan. Das weckte in vielen den Ehrgeiz diese Leistungen 2017 noch zu übertreffen. Also krempelten bereits früh im neuen Jahr Hotelfee Nathalie und Busfee Conny die Organisationsärmel hoch, um das Vorhaben in die richtigen Bahnen zu lenken.

So kam es, dass am 24.6. zweiunddreißig gutgelaunte Intensivsportler am Bahnhof in Hoggene einen Reisebus enterten um in Richtung Molsheim aufzubrechen und bereits am Nachmittag kreuzten die jungen Sprotten ihre Schuhsohlen mit dem französischen Läufernachwuchs im Kinderlauf.

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Marion Gollnick wird Duathlon-Europameisterin

Bei der ETU Powerman Duathlon-Europameisterschaft im saarländischen Sankt Wendel war die Reilingerin Marion Gollnick von der ASG Tria Hockenheim erneut eine Klasse für sich und sicherte sich nach 3:55:43 Stunden über die Mitteldistanz den EM-Titel in der Altersklasse W45. Dass die Kaderathletin der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft nichts dem Zufall überließ zeigte die Tatsache, dass Gollnick zeitig genug angereist war und vor allem die Radstrecke mit ihren teilweise gefährlichen Abfahrten wie ihre Westentasche kannte.

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Michael Karle wird Fünfter beim Mainzer Gutenberg-Marathon

Im Dauerregen von Mainz errang Michael Karle von der ASG Tria Hockenheim beim 18. Gutenberg-Marathon über 42,195 Kilometer in 3:26:10 Stunden den 5. Platz in der Altersklasse M55 der insgesamt über 10.000 Teilnehmern. Mit einem kühl geplanten Rennverlauf konnte der noch 55-Jährige Hockenheimer in der zweiten Hälfte zwei Minuten zulegen und den fünften Platz genau einen Meter vor der Ziellinie erlaufen.

Der so um eine Sekunde geschlagene Unglücksrabe, Lokalmatador Sigmund Bieniek, hatte bei der Halbmarathonmarke noch einen Vorsprung von satten sechs Minuten. Um Haaresbreite wäre Karle sogar noch der Sprung auf das Podest gelungen, dass er um 75 Sekunden nur denkbar knapp verpasste. „Auf dem durch den Regen spiegelglatten Kopfsteinpflaster in der Altstadt durfte man sich nicht zu sehr von den begeisterten Zuschauern und trommelnden Sambagruppen ablenken lassen um keinen Sturz zu riskieren“, so ein zufriedener und durchnässter Michael Karle im Ziel.

Der Pfälzer Bergland Ultra Trail 2017

Ultra-Trailrunning ist ein neuer Trend im Laufsport der seit einiger Zeit die ASG Tria Hockenheim erreicht hat. Hierbei geht es nicht unbedingt um schnelles Tempo und Platzierungen, viel mehr um das Laufen im Gelände auf nicht befestigten Wegen, das Erklimmen von Höhenmetern und es kommen reichlich Kilometern zusammen.

Vom 30.03. – 02.04.2017 fand zum 4. Mal der Pfälzer Bergland Trail im Gebiet um Kusel statt. Sehr gut geplant, organisiert und mit hervorragender Streckenmarkierung ausgestattet wurde dieser Lauf von der Laufschule Bergs und seinem Team auch als Staffel für Einsteiger angeboten.

Die ASGlerinnen Ute Arnold und Claudia Biewald finishten diesen Lauf an allen 3 Tagen über eine Gesamtstrecke von 133 Kilometern und 4500 Höhenmetern. An den ersten beiden Tagen begleitete das Neumitglied Johannes Arnold die beiden. Mit kämpferischer Leistung am zweiten Tag bewältigte er die Strecke trotz großer Blasen an beiden Füssen.

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