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Gelita Trail Marathon 2014

„HERRLICH.HÖHER.HÄRTER.“

Und das war er. Der Gelita Trail Marathon 2014. Der Veranstalter hat den Wunsch vieler Teilnehmer erfüllt, nicht mehr so viel Asphalt zu laufen, sondern mehr Trailstrecken.
Start war dieses Jahr oberhalb des Schloßes. Von hier ging es durch den Schloßpark hinunter in die Stadt, über die Alte Brücke hinauf zum Philosophenweg. Die ersten Steigungen waren zu bewältigen. 4 km liegen hinter uns. Nach km 5 haben wir uns dann getrennt. Ute hatte noch ihre Bergwanderung in Türkei – Besteigung Berg Ararat - in den Beinen. Sie blieb zunächst bei Manfred Haubental. Weiter bergauf, zur Thingstätte hoch. Diese Strecke war mir durch die vielen Trainingsläufe bekannt und bereitete keine Probleme.

 

Oben angekommen, ging es weiter über den Hagelsteigweg zum Mühlental. Im letzten Jahr liefen wir dieses Stück bergab. Nun bergauf. Ich hielt mich an mein Motto: bergauf gehen, bergab rennen. Bergläufe werden immer bergab gewonnen. Bei der Holdermanns Eiche haben wir 15 km hinter uns. Jetzt geht es hoch zum Weißen Stein. Oben angekommen, begrüßt mich das Marathon Team Ketsch. Sie haben hier oben einen Verpflegungsstand aufgebaut. Ich kam in den Genuss von Cola und warmer Brühe. Später erzählte mir Ute, dass sie ebenfalls von ihnen versorgt wurde. Jetzt ging es gleichmäßig bergauf und bergab. Man konnte viele Strecken laufen. Bei der Ziegelhäuser Brücke erwartete mich Reinhold. Wie ausgemacht. Es wurden ein paar Bilder gemacht und Smaltalk gehalten. Jetzt sind wir wieder auf der Strecke vom letzten Jahr. In Gedanken sehe ich die kommenden Steigungen sowie die Himmelsleiter. Von 120 Meter ü.M. bis hoch auf 260 Meter ü.M. Stetig bergauf.

Und dann ist sie da. Zumindest das erste Teilstück der Himmelsleiter. Wir mussten ca. 50 Meter hochsteigen. Dann ging es links herum, einen Bogen um die Himmelsleiter. Aber bergauf! Dann das eigentliche Stück. Ca. 400 Meter hoch. 562 Meter ü.M. Doch dieses mal musste ich, wie viele andere auch, in Etappen hoch. Luft und Kondition waren da. Die Oberschenkel brannten. Oben angekommen, wurde ich wieder von den Ketschern empfangen. Sie sind halt ein Wandervolk. Auch hier hatten sie eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Super Organisation. Doch dieses Mal entschied ich mich, bei der regulären VS aufzutanken. Cola, Apfelschorle, Banane. Leicht im Kreis laufen. Die Oberschenkel ausschütteln. Dann fast nur noch bergab. Geht gut. Laufen lassen. Das Ziel befindet sich dieses Jahr im Schloßgarten. Auch ein sehr schöner Anblick. In 5:16:38 Stunden hatte ich es geschafft. Von Reinhold hatte ich per whatsapp erfahren, dass Ute bei Ziegelhausen ca. 30 Minuten später als ich ankam. Und so wartete ich im Ziel bei einem Stück Hefezopf und einem Gründels fresh auf sie. Nach 5:50:41 Stunden hatte auch sie es geschafft.

Viele Teilnehmer haben im Ziel bestätigt, dass es in diesem Jahr viel schwieriger, härter und anstrengender war. Eben „Herrlich. Höher. Härter“. Wir werden uns in 2015 auf jeden Fall wieder sehen.


Ergebnisse:

Gunter Wiedemann 5:16:38 Stunden, 13. seiner AK
Ralf Ulrich 5:30:28, 52. seiner AK
Ute Arnold 5:50:41, 8. ihrer AK